"Sucht"
Häufig gibt es bei der Entstehung von Sucht einen Zusammenhang wie hier.
Martins Eltern trennten sich. Martin war Mutters Liebling und verachtete in der Jugend seinen Vater. Obwohl Martin selbst ein Alkoholproblem hatte - wie sein Vater!
Aus Liebe zur Mutter schloß Martin seinen Vater aus, fühlte sich unbewußt als der bessere Partner für sie. In einer tieferen Ebene glich er das aus, indem er seinem Vater ähnlich wurde.
Später erkannte er diese Zusammenhänge.
Ein Freund gab ihm diese Worte mit auf den Weg. Er sollte sie innerlich zu seinem Vater sagen:
"Du bist mein Vater."
"Danke für das Leben."
"Ich achte dein Schicksal und gebe dir die Ehre."
Später, als der Vater gestorben war, konnte Martin um ihn trauern und versöhnt an seinem Grab stehen. Er sagte dann auch noch zu seinem Vater:
"Ich lasse dich gehen."
"Bite schau freundlich auf mich, wenn ich bleibe."
Er konnte nun auch der Mutter das lassen, was sie selbst tragen muß.
So wurde er von der Sucht frei und fand seinen eigenen Weg.
Im Lauf einiger Jahre besserte sich sein Selbstwertgefühl, und er hatte auch eine bleibende und schöne Partnerschaft.
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