Monday Seminars

Kurse von Jutta Montag und Dr. med. Günther Montag

"Warum der Buckel? Die karmische Erklärung und Heilung eines Haltungsschadens"

 

Ein Mann litt seit seiner Jugend an einem Haltungsschaden, er hatte einen ausgeprägten Buckel.

 

In seiner Kindheit plagte man ihm mit orthopädischem Turnen, die Schulkameraden machten sich oft über ihn lustig. Später suchte er in Psychotherapie Erklärung und Hilfe. Die übliche Deutung, Selbstunsicherheit aufgrund von Defiziten in der elterlichen Liebe, half ihm wenig, er fühlte sich dadurch nur noch mehr als armes Opfer. Auch wenn er sich mit Selbstsicherheitstraining und Sport um seine Haltung bemühte, und auch später als er Beruf erfolgreich wurde, blieb seine gebückte Haltung.

 

Aufgrund einer Fernsehsendung begann sich der Mann für "Rückführungen" zu interessieren. In einer Art von Trance-zustand oder tiefem Entspannungszustand unter Anleitung eines Meditationslehrers fand er sich selbst in traum-ähnlichen, sehr lebhaften und farbkräftigen Bilderserien wieder. Es schien ihm, als liefen in ihm Filme seiner früheren Leben ab.

 

In einem dieser früheren leben sah er sich selbst als Betrüger, der durch Veruntreuung zu Reichtum gekommen war. Am Schluß dieses Lebens wurde er gehängt. Es war ihm bewußt daß er seiner Familie Schande bereitet hatte.

 

In einem anderen Leben war er wieder Betrüger auf eine andere Art. Er betrog als Fürst seine Frau mit einer "Mätresse", die er dann als sie schwanger wurde mit ihrem Kind in die Armut verstieß. Wiederum schämte er sich. in einer Szene dieses Lebens sah er sich in einem Herren-Club fein gekleidet gebeugt abseits stehen - er fühlte, unecht zu sein, er gehörte nicht mehr dazu.

 

Nach diesen Rückführungs-Reisen konnte er verstehen, daß er mit seiner buckligen Haltung seine Scham ausdrückte.

 

Nun begann er, Gott um Vergebung für die Fehler seiner früheren Leben zu bitten. Er stellte sich im Geist auch die Menschen vor, denen er damals Schlimmes angetan hatte, und bemühte sich, zum Ausgleich im jetztigen Leben anderen zu helfen. Mit der Zeit fand er Frieden. Er erlebte, daß die Schuld, zu der man steht, sich in eine heilende und aufbauende Kraft wandelt.

 

Nach und nach wurde seine Haltung besser, und immer noch schreitet das voran. Jedes mal wenn ich ihn treffe, freue ich mich über seine aufrechte Haltung. Kein Vergleich zu früher!