"Wann ist ein Mann ein Mann?"
Diese Frage stellte schon Herbert Grönemeyer in einem seiner berühmten Lieder.
Hier eine verblüffende Antwort:
Wenn er seinen Vater genommen hat.
Denn Männer brauchen Mutter und Vater. Sie brauchen weibliche und männliche Energie.
Wenn ein Sohn den Vater achtet, kann er die männliche Energie nehmen.
Also schau mit Deinem inneren Auge Deinen Vater an. Gib ihm einen Platz in Deinem Herz. Egal wie er ist oder war. Egal ob er weg ist oder nicht mehr lebt. Auf der tiefen Ebene zählt: Du hast einen Vater, er ist Dein Vater, Du bist sein Sohn, und seines Stammes. Ist er ein Gott? Nein, er ist ein Mensch, und er hat fast die gleichen Fehler wie Du. Wenn Du nur ein bißchen Familienforschung machst, wirst Du verstehen, in was er verwickelt war, frühere Schicksale wirken nach, an seiner Stelle wärst Du wie er geworden. Also laß die Vorwürfe, erinnere Dich an Deinen Mut und und sag ihm in Gedanken:
"Du bist mein Vater"
"Ich bin dein Kind"
"Danke für das Leben"
"Ich achte dich und das Größere, das dich führt"
"Bitte schau freundlich auf mich und meinen Erfolg."
Nun spürst du, wie von ihm eine männliche Kraft zu Dir und durch Dich fließt, die Dir vorwärtsgehen hilft. Und Du gibst Kraft weiter an Deine Familie, und in Deinem Beruf.
Dein neues inneres Bild von Deinem Vater wirkt in Dir. Du schaust die Welt anders an, und die Welt schaut anders zurück. Auch die Frauen.
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