NLP - Lernen von einem berühmten Vorbild
NLP-Studie: Der Heiler Jesus aus der Sicht des NLP. Von Jutta Montag.
Biblische Quellen:
Nach dem Matthäus– und Lukasevangelium in der Bibel wurde Jesus als Sohn der Jüdin Maria in Bethlehem geboren. Wahrscheinlicher ist jedoch seine Geburt in Nazareth.
Seine Muttersprache war aramäisch.
Er hatte Geschwister, wohl vier Brüder Jakobus, Joseph, Simon und Judas (Matthäus 13,56) und eine Schwester.
Wie sein Vater Joseph erlernte er das Handwerk des Zimmermanns und arbeitete in diesem Beruf.
In den Evangelien beginnen die hauptsächlichen Erzählungen von ihm ab ca. seinem 30. Lebensjahr (27/28 n. Chr.)
Sie beginnen mit seiner Taufe im Fluss Jordan durch Johannes den Täufer.
Nach der Taufe ging Jesus in die Wüste und verbrachte dort fastend und betend 40 Tage und Nächte.
Danach wanderte Jesus durch Galiläa und Judäa und gewann dabei einige Anhänger (Jünger), die ihn begleiteten.
Er beeindruckte die Menschen mit seinen volksnahen Reden und Gleichnissen.
Er forderte zu uneingeschränkter Gottes- und Nächstenliebe auf. Doch zugleich kritisierte er die erstarrte Gesetzlichkeit seiner Religion, des Judentums.
Berühmt und besonders populär wurde Jesus als Heiler und Wundertäter.
Durch seine Lehren geriet er immer wieder in Konflikt mit der jüdischen Obrigkeit. Er wurde deshalb verhaftet und wegen Gotteslästerung angeklagt.
Auf Forderung der jüdischen Obrigkeit wurde er dann vom römischen Landpfleger Pilatus als Schwerverbrecher zum Tode verurteilt.
Sein Leichnam wurde in einem Felsengrab beigesetzt.
Als zwei Frauen aus seiner Anhängerschaft drei Tage später das Grab aufsuchten, war es leer.
Nach den biblischen Evangelien folgte drei Tage nach der Grablegung die Auferstehung Jesu.
Wenige Jahrzehnte später verbreitete sich seine Lehre von Palästina aus nach Syrien, Nordafrika und übers Mittelmeer nach Europa. Das Christentum war entstanden.
Andere historische Quellen:
Der römische Historiker Tacitus (um 55 - nach 117) berichtet um 116 in seinen »Annalen« von einem »Chrestus«, den der Prokurator Pontius Pilatus hinrichten ließ.
Sueton (um 70-140) berichtet um 120 von jüdischen Unruhen in Rom im Jahre 49, die auf »Chrestus« zurückgehen.
Im babylonischen Talmud wird Jesus als Wundertäter und Verächter der Schriftgelehrten beschrieben, der am Vorabend des Pesachfestes gehängt wurde:
»...dagegen wird gelehrt: Am Vorabend des Pesahfestes hängte man Jesus. Vierzig Tage vorher hatte der Herold ausgerufen: Er wird zur Steinigung hinausgeführt, weil er Zauberei getrieben und Jisrael verführt und abtrünnig gemacht hat; wer etwas zu seiner Verteidigung zu sagen hat, der komme und sage es. Da aber nichts zu seiner Verteidigung vorgebracht wurde, so hängte man ihn am Vorabend des Pesahfestes« (Babylonischer Talmud, Synhedrin, 43a).
Im Koran, wo Jesus Isa genannt wird, findet man Berichte über Jesus als dem letzten großen Propheten vor Mohammed:
“Einst sprachen die Engel: "Maria, Gott verkündet dir eine frohe Botschaft durch ein Wort von Ihm. Sein Name ist Jesus, Sohn Marias, der Messias (al-Masîh Isa Ibn Maryam). Würdig ist er im Diesseits und im Jenseits. Er gehört zu denen, die in Gottes Nähe weilen. In der Wiege und im Mannesalter wird er zu den Menschen sprechen. Er gehört zu den Rechtschaffenen." Sie sprach: "Herr, wie soll ich einen Sohn gebären, da mich kein Mann berührt hat?" Darauf hörte sie sagen: "So ist Gott. Er schafft, was Er will. Wenn Er etwas beschließt, sagt er nur: Es sei! und es ist."
(Sura 3, 45-47)
und
“...und weil sie sagten: "Wir haben Gottes Gesandten, Jesus Christus, den Sohn Marias, getötet." Die Wahrheit ist, dass sie ihn weder getötet noch gekreuzigt haben, sondern es war ein anderer, den sie für Jesus hielten. Sie sind über ihn im Zweifel, und ihre Ansichten gehen auseinander. Sie wissen darüber nichts, sondern gehen ausgeklügelten Vermutungen nach. Sie haben ihn gewiss nicht getötet.“
(Sura 4, 157)We will have a seminar in Windhoek, Namibia in English language on
Politische Situation:
Palästina war unter römischer Besatzung.
Die Juden empfanden die Verletzung ihres Nationalstolzes am schlimmsten.
Sie glaubten an ihre Erwählung als Gottes Volk und erwarteten den Tag, an dem alle Völker der Welt nach Jerusalem kommen würden und ihren Gott anbeten.
Stattdessen entweihten die Römer ihre heiligen Stätten und verhöhnten ihre Gesetze und Bräuche.
Herodes der Große baute Tempel mit Statuen von römischen Göttern – für die Juden damals eindeutig Götzenverehrung.
Überall waren römische Soldaten stationiert, so dass sich die Juden nicht darüber hinweg täuschen konnten, wer ihr Land beherrschte. Die Soldaten gehörten zum Straßenbild.
Zu den verhassten Aspekten der römischen Herrschaft gehörten die schweren Steuern, die die Zensoren eintrieben und vieles davon in die eigene Tasche steckten.
Die Unterdrückung löste deshalb häufig jüdische Aufstände aus, die immer wieder brutal niedergeschlagen wurden.
Religiöse Bewegungen:
Es gab jüdische Sekten wie die Samariter, Essener und Sadduzäer, die das Volk der Juden zu neuer Hingabe an Gott ermahnten. Durch die Unterdrückung und Not im Land gewannen sie viele Anhänger, die durch den Glauben an Gott Hoffnung für ihre Situation suchten.
Die Gruppe der Essener versuchten, durch eine räumliche Trennung von der übrigen Bevölkerung den verderblichen Einfluss des Hellenismus von sich fernzuhalten.
Sie gliederten sich in zwei Untergruppen:
Die eine Untergruppe lebte im Zölibat und war als Orden organisiert.
Die zweite Untergruppe der Essener lebte nicht zölibatär. Ihre Mitglieder hatten Familie und gingen einem normalen Handwerk nach.
Dieser Zweig lebte vor allem in Judäa jenseits des Jordans, wo auch von Jesus zum ersten Mal berichtet wurde, bevor er predigend und heilend durchs Land zog.
Sie führten ein Leben der stetigen Heiligung. Zentral war dabei das spirituelle Wasserbad. Man vermutet dass Jesus Kontakt zu dieser Gruppe hatte.
Verständnis von Krankheit:
Im damaligen Weltbild ging man in fast allen Kulturen davon aus, dass Krankheit und Leid Folgen von einem schlechten Lebenswandel sind. Man glaubte, dass Gott die Menschen mit dem Gericht der Krankheit bestraft für ihren Ungehorsam. Krankheit und Tod sei durch die „Sünde“ in die Welt gekommen, heißt es auch in der Bibel (1.Mose 2,17; Römer 5,12).
Die Strafe und das Gericht für den Ungehorsam war aber auch wie eine Art Schuldhypothek, die weiter vererbt wurde. So sühnte nicht nur der Schuldner für seine „Sünden“, sondern auch seine Nachfahren mussten sie weiter abtragen. Man stützte sich dabei auf die Aussage aus den Schriften des Moses:
„Ich bin der Herr dein Gott und dulde keinen neben mir! Wer mich verachtet, den werde ich bestrafen. Sogar seine Kinder, Enkel und Urenkel werden die Folgen spüren!“
2.Mose 20,5
Jesus wurde in Bezug auf diesen Zusammenhang angesprochen, als er einen Blinden heilen wollte:
„Wer ist schuld daran, dass dieser Mensch blind ist? War es seine eigene Schuld oder die Sünde seiner Eltern?“
Johannes 9,2
Grundsätzliches:
Die Heilungen Jesu sind ein wesentlicher Teil der den Taten Jesu, die im Neuen Testament der Bibel berichtet werden.
Auch einige später entstandene Apokryphen und Legenden berichten davon.
- Heilung der Schwiegermutter des Simon (Markus 1,30)
-
Heilung eines Leprakranken (Markus 1,40 ff.)
-
Heilung eines Besessenen (Markus 1,21-28)
-
Heilung eines Gichtbrüchigen (Markus 2,1-12)
-
Heilung des Besessenen aus Gerasa (Markus 5,1-20; Matthäus 8,28-34; Lukas 8,26-39)
-
Heilung der Frau mit Blutfluss (Markus 5,25-34)
-
Heilungen am See Genezareth (Markus 6,54ff)
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Fernheilung der Tochter einer Ausländerin (Markus 7,26-30)
-
Heilung eines Blinden (Markus 8,22-26)
-
Heilung eines Epileptikers (Markus 9,14-29)
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Heilung eines Taubstummen (Markus 9,32-34)
-
Heilung eines Blinden in Jericho (Markus 10,46-52)
-
Fernheilung eines Knechtes eines römischen Offiziers (Lukas 7,1-10)
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Heilung eines Blinden und Stummen (Matthäus 12,22; Lukas 11,14)
-
Heilung eines Schlafwandlers (Matthäus 17,14-21)
-
Heilung des Beamtensohnes (Johannes 4,47-53)
-
Heilung des Kranken am Teich Bethesda (Johannes 5,1-9)
-
Heilung eines Blindgeborenen (Johannes 9,1-7)
Jesus heilte durch aktive und passive Übertragung seiner Kraft auf den Kranken oder durch seinen Befehl und Zuspruch.
Die Kranken oder deren Angehörigen baten oft darum; er berührte sie oder sie ihn.
Einige Berichte stellen die Heilkraft Jesu wie eine Art Aura dar, die sogar jeden, der ihn ohne sein Wissen berührt, heilt:
„Jesus spürte dass eine Kraft von ihm ausgegangen war.“
Markus 5, 30
Andere setzen voraus, dass er diese Heilkraft, meist durch Handauflegungen, in freier Entscheidung weitergab.
Weitere Texte gehen davon aus, dass er wie ein Arzt Heilmethoden anwandte, die schrittweise zur Heilung führten. Dies war zum Beispiel der Fall bei dem Blinden von Bethesda. Dieser wird zuerst weggeführt und von seiner gewohnten Umgebung isoliert, seine Augen werden dann mit Speichel genässt, hinzu kommt ein mehrfaches Handauflegen.
Einem Tauben steckte Jesus die Finger in die Ohren; einem Blinden legte er einen Brei aus Speichel und Erde auf die Augen.
In vielen der Berichte spielt der Glauben eine große Rolle. Der Zuspruch „dein Glaube hat dich geheilt“ stellt das unbedingte Vertrauen des Kranken voraus, bereits bevor die Heilung eingetreten ist.
„Du kannst gehen! Was du geglaubt hast, ist Wirklichkeit geworden. Und zur selben Zeit wurde er gesund.“
Matthäus 8,13
Dadurch wird auch deutlich, dass die Heilungen von dem Glauben des Kranken an die Heilungskraft des Heilers abhängen. Jesus war hier nicht allmächtig und konnte keine Heilungen vollbringen, wenn kein Glaube vorhanden war
„Weil ihm seine Landsleute nicht glaubten, konnte er nur wenige Wunder tun.“
Matthäus 13,58
Wie Jesus einen Besessenen heilte
(Markus 5,1-20)
In dieser Szene geht es um die Heilung eines Besessenen, der in Höhlen außerhalb der Stadt lebt.
Im damaligen Krankheitsverständnis wurde jemand als besessen erklärt, wenn er sich durch sein Verhalten psychisch auffällig und absonderlich verhielt. Man glaubte dass das Innewohnen eines Dämons schuld an dem krankhaften Verhalten ist.
Nach unserem Verständnis heute litt der „Besessene“ unter einer schweren Psychose:
-
Er litt an Realitätsverlust und war stark verwirrt:
„er war Tag und Nacht in den Grabhöhlen und irrte umher“
Markus 5,5 -
Er hatte eine innere Unruhe:
„….er war so wild, dass er nicht einmal mit Ketten gebändigt werden konnte. Sooft man ihn auch fesselte und in Ketten legte, jedes Mal riss er sich wieder los. Niemand wagte sich in seine Nähe.“
Markus 5,3.4 -
Er war innerlich gequält:
“...quäle mich nicht!“
Markus 5,7 -
Er zeigte ein selbstschädigendes Verhalten:
„….er schlug mit Steinen auf sich ein“
Markus 5,5 -
Er hatte paranoide Züge:
„Was willst du von mir, willst du mich quälen“
Markus 5,7 -
Und er litt an einer Spaltung der Persönlichkeit. Möglicherweise liegt eine Mehrfachidentifizierung vor:
„…mein Name ist Legion, denn nicht nur ich, sondern viele von uns beherrschen diesen Menschen“
Markus 5, 9
An dieser Heilungsgeschichte können wir ein paar wichtige Grundzüge von Jesus im Umgang mit Krankheit erkennen:
Absolutes unvoreingenommenes Interesse am Menschen.
Als erstens nahm er den Kranken ernst. Er sprach mit dem Kranken, sprach mit seinen verschiedenen Persönlichkeitsanteilen:
„da fragte Jesus den Dämon, wie er hieße...“
Markus 5,9
Absicht und Ursache des Problems ergründen.
Er nahm die Krankheit und ihre Symptome ernst. Er wollte nicht einfach nur gesund machen, er achtete auf die Bedeutung der Symptome. Dabei achtete er das Mächtige das hinter einer Krankheit steht und bekam dadurch eine ganzheitliche Betrachtungsweise:
„…mein Name ist Legion, denn nicht nur ich, sondern viele beherrschen diesen Mann…vertreibe uns nicht…lass uns in die Schweine fahren….“
Markus 5,9-12
Intensive Wahrnehmung der „Welt des anderen“.
Dadurch, dass er sich Zugang zu der „Welt“ des Kranken und seinen Krankheitssymptomen schaffte, nahm ihn der Kranke ernst.
Leading.
Der Kranke spürte, dass er geachtet wird. So konnte Jesus mit ihm einen „heilenden Handel“ machen, indem er die Dämonen in die Schweine fahren lies.
Ziel: Wiedereingliederung in die Gesellschaft.
Danach schickte er den Geheilten zurück zu seiner Familie, zu den Wurzeln. Er wusste wie wichtig das System Familie ist:
„Geh nach Hause zu deiner Familie….“.
Markus 5,19
Ein Blinder wurde erst beim zweiten Versuch geheilt
(Markus 8,22-26)
Hier geht es um einen blinden Mann, bei dem der Jesus erst beim zweiten Heilungsversuch Erfolg hatte.
Der Blinde bekam von Jesus einen Brei aus Speichel auf die Augen gestrichen.
Als er ihm befahl den Brei abzuwaschen, war sein Augenlicht nur stückweise zurückgekehrt. Er sah die Menschen unscharf, als wären sie Bäume.
Jesus machte einen zweiten Versuch. Erst daraufhin war der Mann geheilt und konnte wieder sehen.
Die Schritte:
Schaffen einer ruhigen Umgebung:
Er nahm den Blinden und führte in aus dem Dorf, abseits vom Geschehen. Eine ruhige, störungsfreie Atmosphäre wurde geschaffen:
„Er nimmt den Blinden bei der Hand und führt ihn zum Dorf hinaus.“
Markus 8,23
T.O.T.E - Modell:
Er nahm Speichel und strich diesen auf die Augen des Blinden, legte ihm die Hände auf und fragte ihn ob er jetzt sehen könne. Als dieser verneinte, legte ihm Jesus noch einmal die Hände auf, aber dieses Mal ohne dass er ihm zuvor Speichel auf die Augen gestrichen hat. Wenn die alte Methode nicht funktionierte, versuchte Jesus, es anders zu machen, so lange bis er das gewünschte Ergebnis hatte.
Jesus heilte einen Gelähmten
(Markus 2,1-12)
In dieser Erzählung geht es um die Heilung eines Gelähmten und dessen „einschränkenden“ Glaubenssatzes.
Ein Kranker wurde von seinen Freunden zu Jesus getragen. Sie wollten ihm helfen dass er geheilt wird und wieder gehen kann. Wegen der Menschenmenge mußten sie das Dach abdecken und den Kranken an Seilen zu Jesus hinunterlassen.
Zur Verwunderung aller Anwesenden heilte ihn Jesus nicht gleich, sondern wies den Gelähmten darauf hin, dass er keine Ängste haben muss, da ihm seine Sünden vergeben sind.
Für die Umstehenden war dies unverständlich, aber für jemanden der weiß, dass in der damaligen Zeit „Sünde“ angeblich Ursache einer Krankheit war, ist dieser Satz von großer Bedeutung.
Jesus betonte immer wieder, welche enorme Bedeutung der Glaube an die eigene Genesung bei der Heilung hat. Einschränkende Glaubenssätze können dabei ein großes Hindernis sein.
Hier kurz die Schritte, wie er heilte:
Wahrnehmung und ernst nehmen.
Jesus nahm wahr, wie ernst es dem Gelähmten und dessen Freunden ist, dass er geheilt wird:
„Jesus sah, wie fest sie darauf vertrauten, dass er ihrem Freund helfen würde.“
Markus 2,5
Er sieht, dass es kein Spiel für sie ist, sondern dass sie wirklich Hilfe wollen.
Hinterfragen: Was steckt dahinter?
Ist da etwas, was den Kranken hindert gesund zu werden? Er durchschaute und erkannte den „einschränkenden“ Glaubenssatz, der es dem Kranken nicht möglich machte, sich auf seine Heilung zu konzentrieren:
„Ist es leichter zu sagen: ‚Dir sind deine Sünden vergeben’ oder diesen Gelähmten zu heilen?“
Markus 2,9
Mobilisierung und Heilung.
Jesus forderte nun Aktion von dem Gelähmten:
„Steh auf, nimm dein Bett und geh nach Hause…“
Markus 2,11
Hier wurde keine passive Erwartung an eine Heilung belohnt. Jesus wollte aktive Mitarbeit vom Heilungssuchenden. Erst wenn dieser aktiv wurde, sprach Jesus die Heilung aus:
„…du bist gesund!“
Markus 2,11
Weitergehen auf der eigenen Timeline.
Das Leben geht weiter. Nicht stehen bleiben und passiv verharren, weitergehen im Leben zu neuen Zielen und Herausforderungen.
„ Der Mann stand auf, nahm seine Trage und ging hinaus. Die Leute sahen ihm fassungslos nach….“
Markus 2.12
Jesus coachte eine Frau mit Beziehungsstörungen
(Johannes 4,1-42)
Hier traf Jesus eine Frau am Brunnen, die immer wieder Schwierigkeiten in Beziehungen zu Männern hatte. Dies war zu jener Zeit und in der Kultur ein sehr schweres Schicksal, da Frauen, die häufig die Partner wechselten, sehr verachtet und diskriminiert wurden.
Jesus half ihr, indem er ihr eine Metapher erzählte, sie auf ihre Nöte hinwies und darauf, dass sie das echte Glück nicht in Beziehungen finden wird, sondern auf einer spirituellen Ebene.
Hier die Schritte.
Absolutes unvoreingenommenes Interesse am Menschen:
Jesus gab sich mit der Frau ab, obwohl sie verachtet war:
„’wieso bittest du mich um Wasser, wo ich doch eine samaritische Frau bin’ (normalerweise wollten Juden nichts mit einer Samariterin zu tun haben)“
Johannes 4,9
Er erweckte ihr Interesse in dem er einen Rapport aufbaute:
Er sprach sie in ihrer „Sprache“ an. Sie war am Brunnen, um Wasser zu holen und er benutzte die Brücke „Wasser“, um Kontakt, Vertrauen und Interesse herzustellen: „…wenn du wüsstest wer dich um Wasser bittet, würdest du mich um lebendiges Wasser bitten.“
Johannes 4,10
Metapher:
Jesus zeigte mit Hilfe einer Metapher vom „Wasser“ die Situation der Frau auf. Er wusste, dass sie durstig nach einer dauerhaften Beziehung zu einem Mann war. Wahrscheinlich war sie in ihrem System so „verstrickt“, dass sie den „Mann fürs Leben“ nicht finden konnte und in diesem Punkt immer auf der Suche bleiben würde. Jesus wusste dies und wollte ihr helfen, ihr Glück nicht in einer Beziehung, sondern auf einer spirituellen Ebene zu finden:
„Jeder, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder durstig werden. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, der wird nie wieder Durst bekommen. Dieses Wasser wird in ihm zu einer Quelle…“
Johannes 4,13-14
Wahrnehmung und Verstehen:
Jesus hatte eine sehr gute Wahrnehmung. Er sagte ihr ihre Lebenssituation auf den Kopf zu:
„Das stimmt, verheiratet bist du nicht. Fünf Männer hast du gehabt, und der, mit dem du jetzt zusammenlebst, ist nicht dein Mann.“
Johannes 4,17
Anschauen der Situation:
Das genaue Bewusstmachen der Situation hatte die Frau befreit und ihr geholfen „…Herr, du bist ein Prophet!“
Johannes 4,19
„...er hat mir alles gesagt“
Johannes 4,29
Flowzustand:
Sie hatte eine Lösung für ihr Problem gefunden, da sie nun erfahren hatte, dass die Lösung auf einer anderen Ebene statt findet. Sie war befreit, erleichtert und voller Energie:
„Sie lief in die Stadt und berichtete aufgeregt allen Leuten“
Johannes 4,28
Einige Meta-Programm-Muster im Überblick
Umgang mit Problemen:
Jesu Haltung zu Problemen war eher „hin zum Positiven“, statt „weg von dem Problem“. Er hatte „Größeres“ im Blick. Dieses wird deutlich in seinen Aussagen: Bei der Berufung seiner Jünger sagt er ihnen, dass sie eines Tages nicht mehr Fischer, sondern Menschenfischer sein werden (Matthäus 4,19).
Auch die Bestrebungen der Juden, ihn zum Revolutionär gegenüber der römischen Besatzung zu machen, trafen ins Leere. Seine Aussagen wie „mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Johannes 18,36) zeigen, dass er sich nicht von der jeweiligen politischen Situation aufhalten ließ, sondern sein Blick ging weiter und über die jetzigen Probleme hinaus.
Jesus hatte Weitblick, hin zum Positiven, auch im Hinblick auf seine Heilungstätigkeit. Als die Leute ihn fragen „wer schuld hat an der Krankheit, der Kranke oder seine Eltern“ (Johannes 9,2), wich Jesus aus. Für ihn war dies nicht wichtig für die Heilung. Hier war für ihn die Frage nicht „Woher kommt die Krankheit?“, sondern: „Wohin will der Kranke?“
Zeitrahmen:
Jesus dachte langfristig. Er dachte an die Zukunft.
Aussagen wie diese bestätigen das:
„Was nützt es dem Menschen wenn er die ganze Welt gewinnt und dabei Schaden nimmt an seiner Seele“
Matthäus 16,26
„Sorgt euch nicht um……sondern gebt Gott und seiner Sache den ersten Platz in eurem Leben“
Matthäus 25-34
Chunk - Größe:
Die Beschreibungen, die uns die Bibel über das Handeln Jesu gibt, sind meist kurz und nicht detailliert.
Jesus sah, nahm wahr und handelte. Meistens geschah das ohne großes Nachfragen. Nur in wenigen Fällen ging er in die Tiefe und zeigte die systemischen Zusammenhänge der Krankheit auf. Dies war zum Beispiel der Fall bei dem an einer Psychose erkrankten Mann (Markus 5, 1-20; er wird in der Bibel als Besessener bezeichnet), und bei dem Gelähmten (Matthäus 9,1-8) der aufgrund seines einschränkenden Glaubenssatzes dass er sündig ist, erst Hilfe in diesem Punkt brauchte, bevor er eine körperliche Heilung erhielt. Aber auch hier gab er keine großen philosophischen Ausführungen. Seine Anweisungen blieben konkret und knapp.
Bei seinen Heilungen gab Jesu kurze, einfache und unkomplizierte Anweisungen an den Kranken oder den Angehörigen, die ihn um Hilfe baten.
„Ich will dich heilen! Sei gesund!“
Markus 1,41
„Strecke deine Hand aus und sei gesund!“
Markus 3,5
„Geh! Dein Glaube hat dich geheilt!“
Markus 10,52
„Ich befehle dir: Steh auf!“
Lukas 7,14
„Du sollst wieder sehen! Dein Vertrauen hat dich geheilt“
Lukas 18,42
„Geh und wasche dich im Teich Siloah. Und der Blinde ging und wusch sich und war geheilt“
Johannes 9,7
Kontrollinstanz:
Seine Kontrollinstanz war intern sowie auch extern orientiert. Beides war in ihm gleich vertreten.
Intern:
Er hatte eine innere, sehr starke Überzeugung, dass das was er tat richtig und wichtig war:
„Ich muss die frohe Botschaft vom Reich Gottes auch in alle anderen Städte bringen. Das ist mein Auftrag“.
Lukas 4,43
„…ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat“
Johannes 6,38
Extern:
Bei seiner Heiltätigkeit war ihm das Ergebnis wichtig. Erst wenn er Mensch geheilt war, war er zufrieden. Er sah den Menschen ganzheitlich und machte keine „halben“ Heilungen.
Vergleichsmodus:
Jesus trat auf wie ein Revolutionär. Er brachte eine neue Botschaft in die bisherige, festgefahrene Kultur. Sein Handeln und seine Aussagen unterschieden sich sehr stark von dem, was die Juden gewohnt waren
„Ich bin gekommen, um auf der Erde ein Feuer anzuzünden..“
Lukas 12,49
„Meint nur nicht, dass ich gekommen bin, um Frieden auf die Erde zu bringen. Nein, ich bringe Kampf“
Matthäus 10, 34
Er liebte den Mismatch:
-
Er trieb sich mit sozial unangesehenen Leuten herum, wie Steuereintreiber und Ehebrecher: „isst unmäßig und trinkt wie ein Säufer und zwielichtige Gestalten sind seine Freunde“ Matthäus 11,19 „er hatte Leute eingeladen, die einen schlechten Ruf hatten. Viele von ihnen waren zu Freunden Jesu geworden.“ Markus 2,15
-
Er richtete sich nicht nach den jüdischen Gesetzen
„...denn Jesus hatte nicht nur ihre Sabbatvorschriften missachtet…“
Johannes 5,18
-
Er kritisierte die jüdische Obrigkeit:
„Ihr Teufelspack! Wie könnt ihr glauben, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen werdet? Bildet euch nur nichts ein…“
Matthäus 3,7
-
Er brachte eine neue theologische Lehre:
„nehmt meine Herrschaft an und lernt von mir. Bei mir findet ihr das was eurem Leben Sinn und Ruhe gibt.“
Matthäus 11.29
Denkstil:
Er dachte eher in Visionen.
Er suchte immer wieder die Stille:
„er fuhr mit einem Boot in eine entlegene Gegend. Er wollte allein sein.“
Matthäus 14,13
Und er sprach von zukünftigen Dingen:
„erbt das Reich, das euch bereitet ist“
Matthäus 25,34
Fähigkeiten
Liebe und Faszination am Menschen:
Jesus hatte Achtung vor den Menschen, die ihn um Hilfe suchen. Er war ein Menschenfreund und nahm sie und ihre Krankheit ernst. Er achtete die Besonderheit der jeweiligen Lebenssituation, ihr Schicksal und ihre Geschichte.
„Ich weiß, fünf Männer hast du gehabt…“
Johannes 4,17
„Sei unbesorgt! Dein Glaube hat dich geheilt.“
Matthäus 9,22
„Herr wenn du willst kannst du mich heilen! Jesus berührte den Mann und sagte: Ich will es tun!“
Matthäus 8,2.3
„Liebe deine Mitmenschen, so wie du dich selber liebst!“
Markus 12,31
Wahrnehmungsfähigkeit:
Seine Wahrnehmungsfähigkeit ermöglichte es ihm die Welt auch vom Standpunkt des anderen aus zu sehen.
„Er durchschaute sie und fragte: Warum habt ihr so schlechte Gedanken?“
Matthäus 9,4
„Jesus wusste aber was sie vorhatten.“
Matthäus 12,15
„Jesus kannte ihre Gedanken und entgegnete..“
Matthäus 12,25
„Jesus merkte worüber sie sprachen, und fragte traurig“
Markus 8,17
„Jesus durchschaute sie und sagte…“
Markus 12,15
„Jesus setzte sich in die Nähe des Tempels und beobachtete die Leute“
Markus 12,41
Empathie:
Jesus war mitfühlend. Er zeigt seine Emotionen.
„Als er die vielen Menschen sah, die ihm nachliefen, hatte er großes Mitleid mit ihnen.“
Matthäus 9,36
„Er hatte Mitleid mit ihnen und heilte sie“
Matthäus 14,14
„Er rief seine Jünger zu sich und sagte: Diese Leute tun mir leid. Sie sind bei mir sie drei Tagen und haben nichts zu essen.“
Matthäus 15,32
„Zornig sah Jesus einen nach dem anderen an, tief erschüttert über ihre Hartherzigkeit“
Markus 3,5
„Ich meine es gut mit euch und bürde euch keine unerträgliche Last auf“
Matthäus 11,30
„Als Jesus Jerusalem vor sich liegen sah, weinte er über die Stadt“
Lukas 19,41
Flexibilität:
Jesus war bei seinen Heilungen flexibel. Es verwendete kein einheitliches Schema, sondern seine Methode richtete sich nach den jeweiligen Bedürfnissen des Kranken.
-
Er legte die Hände auf und berührt sie:
„Jesus streckte die Hand auf und berührte ihn“
Markus 5,13
-
Er gab einen Auftrag:
„Strecke deine Hand aus!“
Markus 3,5b
„Geh! Dein Glaube hat dich geheilt.“
Markus 10,52
„Nimm deine Trage und geh nach Hause“
Lukas 5,24b
-
Er nahm Hilfsmittel:
„Er legte seine Finger in die Ohren des Mannes, berührte dessen Zunge mit Speichel“
Markus 7,33
„Er strich etwas Speichel auf seine Augen“
Markus 8,22
-
Er erzählte heilende Metaphern:
„….Jeder der dieses Wasser trinkt, wird wieder durstig sein. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe wird nie wieder Durst bekommen…“ Johannes 4,1-42
-
Er heilte in Form von Fernheilung:
„Jesus antwortete; Ich will mitkommen und ihn heilen. Der Offizier erwiderte: Herr ich bin nicht wert, dich in meinem Haus zu empfangen. Wenn du nur ein einziges Wort sagst, wird mein Diener gesund…
Dann sagte Jesus zu dem Offizier: Du kannst gehen! Was du geglaubt hast, ist Wirklichkeit geworden und zur selben Zeit wurde der Diener gesund.“ Matthäus 8,7-13
-
Er heilte durch seine Aura:
„Da berührte eine Frau, die an zwölf Jahren an schweren Blutungen litt, von hinten heimlich ein Stück seines Mantels.“
Matthäus 8,20
„Jeder versuchte Jesus zu berühren; denn von ihm ging eine Kraft aus, die alle heilte“
Lukas 6,19
Jesus war kreativ in seinem Handeln und Reden. Vieles was er seinen Mitmenschen weitergeben wollte, packte er geschickt in bildhafte Geschichten. Er war sich bewusst, dass die „Sprache der Bilder“ von Menschen leichter verstanden und behalten wird.„Weshalb verwendetest du solche Gleichnisse, wenn du zu den Leuten sprichst? Jesus antwortet: Ihr könnt die Geheimnisse verstehen, andere verstehen es nicht..“
Markus 13,11
Selbstbewusstsein:
Er war von seinem Reden und Handeln überzeugt. Er tat auch Dinge, die nicht in die Norm passten und sprach offen seine Meinungen aus.
„Jesus predigte in den Synagogen so überzeugend, dass alle mit größter Hochachtung von ihm redeten.“
Lukas 4,15
„Ich warne euch, wenn ihr nicht mehr aufweisen könnt als die Pharisäer und Schriftgelehrten.“
Matthäus 5,20
„Wer meine Worte hört und danach handelt ist klug.“
Matthäus 7,24
Führungskompetenz:
Jesus hatte Führungskompetenz. Er war aktiv handelnd, indem er seine Jünger berief.
„Diese Männer erwählte er zu seinen Jüngern. Sie sollten ständig bei ihm bleiben und von ihm lernen“
Markus 3,14.
Er gab aktiv Aufträge und war ein Mann der Tat. Er übernahm Verantwortung für die Menschen, die ihm folgten und dessen Führung.
„Es war wieder einmal eine große Menschenmenge versammelt. Schließlich hatten die Leute nichts mehr zu essen. Jesus rief seine Jünger zu sich und sagte: Die Leute tun mir leid, sie sind schon drei Tage hier und haben nichts mehr zu essen. Ich kann sie doch nicht hungrig fortschicken. Viele würden den weiten Weg nach Hause nicht schaffen…..“
Markus 8,1-9
Keiner hatte ihn beauftragt, er tat was er für richtig fand und trat mit einer neuen revolutionären Lehre an die Öffentlichkeit.
„Die Leute waren von seiner Lehre tief beeindruckt“
Lukas 4,32
Seine Ausstrahlung war so, dass sich Menschen gerne um ihn sammelten.
„…aber weil so viele Menschen bei ihm waren“
Markus 3,31
„Wieder kam eine große Volksmenge zusammen, als Jesus sprach“
Markus 4,1
Glaube, Werte
Er glaubt, dass er Heilungskräfte besitzt:
Jesus war davon überzeugt, dass er heilende Kräfte hat. Für ihn spielte der Glaube an die Heilung dabei eine sehr große Rolle.
Immer wieder betonte er auch seinen Jüngern und anderen gegenüber, wie wichtig der Glaube ist, und dass durch den Glauben alles möglich sei.
„Wenn ihr wirklich glaubt und nicht zweifelt, könnt ihr nicht nur dies tun, sondern noch größere Wunder. Ihr könnt sogar zu diesem Berg sagen: Hebe dich von der Stelle und stürze dich ins Meer! Es wird geschehen. Ihr werdet alles bekommen, wenn ihr fest im Glauben darum bittet.“
Matthäus 21,22
„Denn wer bittet, wird bekommen…“
Matthäus 7,8
„Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf Erden erhalten.“
Matthäus 28,18
Er glaubt, dass er eine für die Menschheit wichtige „neue Lehre“ hat:
Fest überzeugt predigte er in den Tempeln und auf den Straßen. Für ihn war das spirituelle Leben sehr wichtig. Er kritisierte die alten, religiösen Traditionen und wollte einen neuen spirituellen Aufbruch schaffen. Er ermutigte die Menschen ihren Fokus vom „Irdischen“ auf das „Himmlische“ zu richten.
„Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, die nie ihren Wert verlieren und die kein Dieb mitnehmen kann.“
Matthäus 6,20
Identität
Über die Identität Jesu lässt sich streiten. Es gibt dazu sehr viele Auslegungen.
Die einen sagen, er war ein großer Lehrer oder Prophet. Andere behaupten er war einfach ein Revolutionär und religiöser Spinner. Wieder andere meinen er war ein erfolgreicher Wanderprediger und Wunderheiler. Andere glauben sogar, er war der Sohn Gottes.
Wer er nun wirklich war - darüber ein endgültiges Urteil zu geben, ist wohl schwer. Aber einig sind sich alle, die Christen sowie die Nichtchristen:
Er war ein ausgezeichneter, charismatischer Mensch, der die Welt nachhaltig erfolgreich geprägt hat.
Was sagte Jesus über sich in den Evangelien?
Er nannte sich selbst Mensch bzw. Menschensohn
„…aber der Menschensohn hat keinen Platz wo er sich ausruhen kann.“
Matthäus 8,20b
„Aber ich will euch zeigen, dass der Menschensohn die Macht hat….“
Matthäus 9,6
„Nun ist der Menschensohn gekommen, isst und trinkt wie jeder andere.“
Matthäus 11,19
„Denn der Menschensohn hat das Recht sich zu entscheiden…“
Matthäus 12,8
„Erzählt keinem was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn….“
Markus 9,9
„Wenn der Menschensohn in seiner ganzen Herrlichkeit…“
Matthäus 25,31
Er bezeichnete sich auch als „Christus“.
Jesus bezeichnete sich auch als Christus. Wobei Christus kein Bestandteil eines Namens, sondern die Eigenschaft eines Menschen beschreibt. Christus heißt der Gesalbte und kommt von dem hebräischen Wort Maschiach. Jesus bezeichnete sich also als Menschensohn, der von Gott speziell gesalbt (gesegnet) wurde.
„Was denkt ihr über Christus, der zu euch als Retter kommen soll?“
Matthäus 22,41
Sinn
Er glaubte, im Auftrag einer göttlichen Macht zu handeln. Sah sich von Gott dazu berufen. Er hatte einen starken spirituellen Zugang zu Gott, den er Vater nannte.
„Ich und der Vater sind eins“
Johannes 10,30
„Der Vater ist bei mir“
Johannes 16,32
In seinem Auftrag handelt er:
„Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe“
Lukas 22,42
Wichtige Bibelstellen zum Thema Glaube:
„Dir geschehe, wie du geglaubt hast.“
Matthäus 8,13
„Wenn ihr wirklich glaubt und nicht zweifelt, könnt ihr nicht nur dies tun, sondern noch größere Wunder. Ihr könnt sogar zu diesem Berg sagen: Hebe dich von der Stelle und stürze dich ins Meer. Es wird geschehen.“
Matthäus 21,21
„Ihr werdet alles bekommen, wenn ihr im festen Glauben darum bittet.“
Matthäus 21,22
„Alle Dinge sind möglich, dem der da glaubt.“
Markus 9,23
„Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“
Markus 9,24
„Der Glaube hat diesem die Gesundheit gegeben.“
Apostelgeschichte 3,16
„Und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte, aber mir würde die Liebe fehlen, so wäre das alles nichts.“
1. Korinther 13,2
„Was aber heißt Glaube? Der Glaube ist eine Verwirklichung dessen, was man erhofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht…“
Hebräer 11,1
„Bittet im Glauben und zweifelt nicht, denn wer zweifelt gleicht den Wellen im Sturm.“
Jakobus 1,6
„Das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen.“
Jakobus 5,15
„Der Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“
1. Johannes 5,4