Gedanken über das Gesundwerden
ich habe mal mein Herz für "Gedanken über das Gesundwerden" geöffnet.
Mir sind 4 wichtige Gedanken gekommen:
- Es ist ein langer Weg. Manchmal erscheint Sterben leichter.
- Wer aber weiß, daß es ernst ist, findet Kräfte die ihm helfen.
- Der Weg ist mit Angst gepflastert. Es tut auch manchmal weh.
- Es geht aber weiter, durch ein Wechselbad der Gefühle, und jedes ist etwas wärmer.
- Am Ende kommt man bei der Liebe an. Wo die Liebe ist, da ist die Lösung.
Erklärung:
Ich habe zuerst nachgedacht: Wie funktioniert Krankwerden eigentlich?
Es fängt damit an, da das Fließen der Liebe unterbrochen ist. Zum Beispiel durch eine frühe Trennung von den Eltern.
Daraus folgt Schmerz.
Der Schmerz macht Angst.
Angst bewirkt, daß man wegschauen und weglaufen möchte.
(Angst ist nämlich Vermeiden von Schmerz)
Wir laufen weg vom Schmerz, geraten in die Wut, denn die tut weniger weh.
Von dort laufen wir in die Gleichgültigkeit, Kälte, Leere, das tut noch weniger weh.
Manchmal verwandeln sich diese Gefühle in psychosomatische oder körperliche Krankheit.
Das geht alles über Jahre.
Und dann kommt der Tod.
Wer gesund werden will, muß den Weg in die andere Richtung gehen.
Diesmal: beherzt der Angst entgegen! Die ist wie Gegenwind. Und tut weh!
Manchmal schafft man das erst, wenn man gesehen hat daß es den Tod gibt.
So ist der Tod ein Freund. Denn er zeigt uns den Ernst.
Also: der Angst entgegen.
Von den körperlichen Symptomen hin zu den darin versteckten versteinerten Gefühlen.
Das heißt: Das Symptom fragen: "Was willst du mir zeigen?"
Man spürt sich selbst langsam mehr.
Von den kalten Gefühlen wie Verachtung hin zu den wärmeren:
Wut,
Schmerz,
Trauer.
Das heißt: Wenn ein Gefühl da ist: Das Gefühl fragen: "Welches Gefühl ist hinter dir versteckt?"
Das tut weh. Macht immer wieder Angst.
Manche kehren um oder steigen aus.
Es gibt meist auch keine schnell wirkenden Wundermittel.
Auch die systemischen Lösungen und Familienaufstellungen wirken meist nur langsam, obwohl es zwischendrin auch starke heilende Schübe gibt.
Aber: Bitte weitergehen!
Hinter dem Schmerz und der Trauer steckt Liebe.
Eine gute Frage an die eigene Seele ist immer:
"Wen liebst du?"
Die Liebe ist das schöne Ziel.
Mit den Eltern, dem Schicksal und allem versöhnen.
Alles lieben.
Da wo die Liebe stärker wird, wird die Angst immer weniger!
Die vollkommene Liebe vertreibt die Angst!
Liebe wieder nehmen können, und auch geben können. Das gehört beides zusammen.
Es ist schön, gesund zu werden. Ich will Ihnen damit Mut machen.
Auch lange nach einem Seminar oder helfenden Gespräch wirkt das alles noch weiter.
Ich konnte mich in letzter Zeit bei vielen Klienten über das Gesundwerden mitfreuen.